Von Montag bis Dienstag (14. und 15. Jänner 2008) durften wir, die 4CK der HAK-Steyr, die Hartlauer Akademie in Kronstorf besuchen und dort an dem Seminar „Videofilmen wie ein Profi“ teilnehmen. Dieses interessante Seminare beinhaltete unter anderem folgende Themenbereiche: Kameraführung, Bildgestaltung, Pinnacle Videoschnitt in der Praxis und die Schnittschulung in der Theorie.
Erster Tag:Am ersten Tag wurden wir bereits mit einem tollen Frühstück von Frau Gabi Glaser, der Leiterin, der Personalentwicklung bei Hartlauer, empfangen. Angefangen vom Schurgebäck, über duftenden Espresso, bis hin zum frischen Obst gab es alles, was das Herz begehrt.
Als wir also gemütlich mit Herrn Prof. Baischer beim Frühstück saßen, bekamen wir auch einen kurzen Besuch von unserem Herrn Direktor, der uns dann noch zwei schöne und erfolgreiche Tage in der Hartlauer Akademie wünschte.
Nach der Begrüßung von unseren Seminarleitern Volker Ondrejka, einem Mitarbeiter der Firma Hartlauer und Andreas Stiedl, einem erfolgreichen Kameramann und Medienproduzenten, wurde noch schnell ein Pressefoto im Hof der Akademie geschossen.
Dann ging es auch schon los, als erstes bekamen wir einen kurzen Einblick in die Kameraführung und Bildgestaltung. Danach gab es ein köstliches Mittagessen. Als Vorspeise gab es eine Kräuter-Rahm-Suppe mit gerösteten Brotstücken, die Hauptspeise bestand aus einem …schnitzerl mit Letscho und Duchessekartoffeln, außerdem wurden dazu vier verschiedene Sorten an Salaten gereicht. Und als Nachspeise gab es eine Beeren-Topfen-Creme.
Als wir uns alle die Bäuche vollgeschlagen hatten, kamen wir zum Verfassen des Drehbuches, welches Julia, Dominik und ich bereits in den Weihnachtsferien erstellt hatten. Nun hätten wir auch gleich loslegen und zu drehen beginnen dürfen, wenn da nicht ein Problem gewesen wäre, denn Michael hatte seine Hose vergessen. Darauf hin fuhren wir zu mir nach Hause um eine alte Hose von mir zu holen, welche ihm zwar etwas zu eng war, aber damit musste er leben.
Als wir wieder bei der Akademie angekommen waren, kam auch schon Thomas, der Jäger, der mir seine Ausrüstung auslieh. Als wir die Aufnahmen im „Kasten“ hatten, war es bereits dunkel und wir entschieden uns, am nächsten Tag weiter zu drehen.
Zweiter Tag:Am zweiten Tag gingen wir wieder hochmotiviert an die Arbeit und setzten den Dreh gleich nach dem Frühstück fort. Beim Schneiden des Filmmaterials fiel uns auf, dass wir einen groben Anschlussfehler gemacht hatten, also mussten wir uns entweder mit dem gravierenden Fehler abgeben oder wir schnappten uns noch einmal die Kamera und die Schauspieler und drehten die ganze Szene neu. Wir entschieden uns für Letzteres. Danach ging alles ziemlich schnell, der Film wurde noch mit einer Melodie und netten Toneffekten versehen und dann war das Werk auch schon vollbracht. – Unsere Arbeit hat sich ausgezahlt und unser Werk kann sich wirklich sehen lassen!
Reflexion:Dieses Seminar war kein gewöhnliches, trockenes Seminar wie man es von den meisten Seminaren so kennt. Im Gegenteil, diese zwei Tage waren sehr spannend und man konnte richtig viel dazulernen. Am Anfang hielt sich unsere Begeisterung etwas in Grenzen, da wir uns nicht wirklich viel darunter vorstellen konnten. Jedoch können wir jetzt behaupten, dass es die tollste Aktivität, in den 4 Jahren unserer HAK-Schullaufbahn war. (außerhalb des Schulgebäudes)
Außerdem sollte man die erstklassige Lage der Hartlauer Akademie erwähnen, die mich sehr beeindruckte. Auch die Stimmung die durch den Nebel entstand, passte uns gut ins Konzept, denn dadurch entstanden erst die einzigartigen Aufnahmen beim Dreh, die sehr gut in unsere Geschichte passten.
Beim Dreh selbst hatten wir ebenfalls sehr viel Spaß, auch wenn wir halb erfroren sind, weil es so kalt war, wollten wir einfach nicht aufgeben und so verbrachten wir sicher etliche Stunden in der Kälte.
Auch beim Schneiden des Materials wurden wir um einige Informationen reicher, denn man sollte immer gut auf den Anschluss achten, sonst kann es schon einmal vorkommen, dass man eine ganze Szene noch einmal nachdrehen muss, was einem in der Realität den Auftrag kosten könnte oder zumindest sehr teuer werden könnte. Alles in allem kann man sagen, dass es eine tolle Erfahrung war.
Wow … gute Zusammenfassung, sehr ausführlich. Ich freu mich schon auf deinen Spot